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06.10.2017

Schäden durch Starkregen verzehnfacht

Unwetter mit Starkregen haben 2016 fast zehnmal höhere Versicherungsschäden verursacht als im Vorjahr. In der Gesamtbilanz schlugen Überschwemmungsschäden mit rund 940 Mio. € zu Buche, nachdem es 2015 lediglich 100 Mio.€ waren. 2016 ist damit das Jahr mit den dritthöchsten Überschwemmungsschäden seit 1999. Nur die Hochwasserkatastrophen von 2002 mit 1,8 Mrd. € und 2013 mit 1,65 Mrd. € waren verheerender.

Insgesamt sorgten Naturgefahren im vergangenen Jahr für versicherte Schäden von mehr als 2,5 Mrd. € (Vorjahr: knapp 2,6 Mrd. €). Auf die Sachversicherer entfielen dabei Schäden an Wohngebäuden, Hausrat, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft in Höhe von 1,9 Mrd. €. Die Kfz-Versicherer schulterten Schäden an Fahrzeugen in Höhe von 615 Mio. €.

Diese Zahlen führt der Naturgefahrenreport des Gesamdtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft auf.

Der Report bilanziert die Naturgefahrenschäden an Gebäuden, Gewerbe, Industrie und Fahrzeugen im Jahr 2016. In einem Schwerpunkt geht er der Frage nach, wie Naturkatastrophen das Leben der Betroffenen verändern und was das für die Prävention bedeutet. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Starkregen-Projekt von Deutschem Wetterdienst und GDV. Zusätzlich steht ein ausführlicher statistischer Datenteil unter www.gdv.de/naturgefahrenreport bereit.

www.gdv.de



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